CDU Butzbach bei Polizei Butzbach
Hervorragende Ausstattung - Kritik an B3a
Butzbach(pe).- Es ist für die CDU Butzbach mit ihrem Landtagsabgeordneten Norbert Kartmann mittlerweile gute Tradition, während der Adventszeit auch an jene Staatsbediensteten zu denken, die das ganze Jahr über pflichtgemäß ihrer Tätigkeit nachgegangen sind und für die öffentliche Sicherheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger in Butzbach Sorge tragen. Am vergangenen Freitag besuchten CDU Chef Stefan Euler und 1. Stadtrat Manfred Schütz zusammen mit einer CDU Delegation unter Norbert Kartmann die neugeschaffene Polizeitstation in Butzbach. Begrüßt wurden Sie von Stationsleiter Thorsten Haas und seinem Kollegen von der Autobahnpolizei Gerold Reitz, die die CDU Abordnung durch das Haus führten und selbst in einer Dankadresse an die Landesregierung die gute Ausstattung der neuen Station im Roten Lohweg lobten. Kartmann seinerseits bedankte sich bei den beiden Stationsleitern stellvertretend bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren eindrucksvolle und stets zuverlässige Arbeit in 2019. Im Laufe des Gesprächs mit den beiden Spitzenbeamten wurden aber auch kritische Töne laut: die Belastung der Kolleginnen und Kollegen würde ständig zunehmen, die Personalentwicklung sei schwierig, man schaffe es kaum, die in den Ruhestand tretenden Kollegen durch neue zu ersetzen. Kritisch äußerten sich die beiden Polizisten auch über diePläne zur B3a und insbesondere die planerisch vorgesehene Verlagerung der Auffahrt in Richtung Gambacher Kreuz: das Kreuz sei historisch ein Unfallschwerpunkt, wenn man nun auch noch eine Auffahrt in diese Richtung verlagere, verschärfe man die Situation nur. Kartmann, der als Vertreter des Landtags und auch als Kommunalpolitiker der geplanten B3a Trassenführung schon immer skeptisch gegenüber stand, weil sie den Verkehr auch durch Nieder-Weisel bei einer möglichen Verlagerung der Auffahrt Butzbach nur zunehmen ließe, bestätigte den Eindruck der beiden leitenden Polizisten. CDU Chef Stefan Euler meinte hierzu, dass es gar nicht sicher sei, ob eine B3a für Butzbach in der jetzt vorliegenden Planung überhaupt für Butzbach zielführend sei: so seien die durch die Bürgerinitiative vorgebrachten Argumente sehr valide, andererseits dürfe eine Umgehung nicht nur dem überregionalen Verkehr dienen, sondern zur Entlastung der betroffenen Stadt beitragen.”Und das sehe ich bei der derzeitigen Planung keineswegs, weswegen wir als CDU vor Ort verlangen, dass Alternativplanungen vorzulegen sind, auch die Prüfung von Wildquerungsbrücken bei einer neuen Streckenführung oder Einhausungen. Wir dürfen Butzbach durch eine B3a nicht teilen”, stellte Euler fest. Mit den besten Wünschen für das Weihnachtsfest und für das neue Jahr verabschiedete sich die CDU Abordnung von den beiden Leitern Haag und Reitz.

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