Ab März 2021 soll die Kernstadt aus dem Winterschlaf erwachen
Der neu formierte Vorstand der Kernstadt CDU sieht seine Themenschwerpunkte in den nächsten Jahren in den Handlungsfeldern: Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Mobilität, Butzbacher Wald und Entwicklung Degerfeld.
Die Kernstadt Butzbach mit ihrem sehr ansprechenden historischen Ambiente soll Ort der Begegnung und erstrebenswerter Lebensraum sein. Daher möchte die Kernstadt CDU im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) ihre Akzente setzten: Wohnen in der Innenstadt, Aufenthaltsqualität, Funktions- und Angebotsvielfalt sowie Barrierefreiheit und die städteverträgliche Mobilität sind Bereiche, die aktiv gestaltet werden sollen. Neben der Entwicklung der Innenstadt, muss ein Hauptaugenmerk auf die Gewerbeflächen gelegt werden. Hier sollte zunächst eine Bestandsaufnahme der Brach- und Leerstandsflächen erfolgen. Die Reaktivierung von ehemaligen Gewerbestandorten wie z.B. Altes Heizhaus, Lebensmittelmarkt Degerfeld oder Brachflächen im Industriepark Nord, eh. Baumschule Nicolin und Flächen im Industriegebiet Ost müssen innovativ und mutig angegangen werden.
Um den erstrebenswerten Lebensraum zu schaffen, steht die Kernstadt CDU für eine aktive Wirtschaftsförderung. Bestehende Netzwerke müssen wertgeschätzt und gefördert werden. Für eine aktive Wirtschaftsförderung benötigt die Stadt eine eigene Kompetenzstelle, einen Manager für Gewerbeangelegenheiten, der sich um alle Belange von Industrie, Handwerk und Gewerbe kümmert und als Zentraler Ansprechpartner die Belange des Gewerbes in den Verwaltungs- und Genehmigungsbehörden unterstützend begleitet. Diese Kompetenzstelle soll für eine neue Willkommens- und Betreuungskultur stehen. Durch ein Wertschätzungskonzept sollen die Unternehmen in der Stadt Butzbach sich aufgehoben und verstanden fühlen.
Die Kernstadt CDU setzt sich für eine nachhaltige Weiterentwicklung ein und möchte Stillstand in Butzbach vermeiden. Die Umsetzungsvorschläge zu den Themen: Bahnhofsgelände, Parkhäuser, ruhender und fließender Verkehr, die Schaffung von Ladeninfrastruktur sowie Radwegeausbau befinden sich noch in den Anfängen. Viele dieser Themen sind seit Jahren bekannt und noch zu unübersichtlich. Die Kernstadt CDU wird sich im neugegründeten Mobilitätsbeirat engagieren, damit zielgerichtete und nachhaltige Lösungen gefunden werden. Neue Ideen wie die Reaktivierung der stillgelegten Licher-Eisenbahnlinie soll als Vorschlag miteingebracht werden, um den Verkehr zu entlasten und zukunftsweisende Mobilitätswege zu finden.
Der Butzbacher Wald dient unseren Bürger/innen als wichtiges Erholungs- und Freizeitgebiet. Diesen zu schützen, macht sich die Kernstadt CDU zu eigen. Fehler der Vergangenheit bei der Aufforstung und bei der Entnahme dürfen nicht wiederholt werden. Ein Naturwaldareal (Urwald) ohne menschliche Eingriffe sollte geschaffen werden. Die Kernstadt CDU möchte den Dialog zwischen den unterschiedlichen Waldnutzern und deren Wünschen begleiten. So ist eine ausgewiesene Mountainbike-Strecke ebenso wichtig, wie Unterstellmöglichkeiten für Wanderer und Läufer. Der Wald soll nicht kleiner, sondern muss größer werden. Wir setzten uns für die Schaffung von zusätzlichen Waldgebieten ein.
Im Degerfeld müssen die, im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" unter Mitarbeit der CDU-Stadtteilbeiräte geplanten und angeschobenen Projekte, einer zügigen Umsetzung zugeführt werden. Insbesondere ist hier das Familienzentrum in der "Alten Mensa" der ehemaligen Schule ein wichtiger Mosaikstein, um in diesem stark gewachsenen Stadtteil gesellschaftliche Impulse zu entwickeln. Das Projekt "Erlebnis- und Erfahrungslandschaft Vicus Romanus" ist besonders als Freifläche wichtig, weil durch die Neugestaltung der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung 8 Spielplätze und die Sportfläche an der ehemaligen amerikanischen Schule einer Bebauung zugeführt wurden, obwohl sich die Bevölkerungsanzahl dort nur unwesentlich geändert hat. Der ehemalige Lebensmittelmarkt an der Ecke Mozartstrasse/Pohlgönser Str. muss einer Nahversorgungsnutzung zugeführt werden. Vorstellbar wäre ein Kioskangebot mit Café im Erdgeschoss eines möglichen Neubaus. Die Erweiterung der Degerfeldschule mit möglichen Sporthallenneubau ist ebenfalls ein wichtiges Thema, welches zwar der Wetteraukreis als Schulträger zu stemmen hat, aber Auswirkungen im Degerfeld erfahren wird, beispielsweise durch eine zu regelnde verbesserte Verkehrsanbindung

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